Podologin behandelt den Fuß einer Patientin

Steuerberatung Podologie

Steuerberater für Podologen

Medizinische Fußpflege, kosmetische Behandlungen, Produktverkauf: In der Podologie liegen steuerfrei und steuerpflichtig oft nur einen Handgriff auseinander. Wir sortieren das für Sie — und übernehmen Buchhaltung, Lohn und Jahresabschluss.

Bundesweit tätig · Unternehmen der ETL-Gruppe · Aktuell freie Kapazitäten

Erkennen Sie sich wieder?

Kennen Sie das aus Ihrer Praxis?

Sie bieten neben der Podologie auch kosmetische Fußpflege an — und wissen nicht, ob Ihre Praxis dadurch gewerbesteuerpflichtig wird.

Im Verkauf von Cremes und Zubehör steckt Umsatzsteuer, die bisher niemand sauber erfasst hat.

Viele Patienten zahlen bar oder mit Karte — und Ihre Kassenführung muss den Anforderungen des Finanzamts genügen.

Sie haben gerade die Kassenzulassung bekommen und wollen steuerlich von Anfang an richtig aufgestellt sein.

Tim Hütte im Beratungsgespräch mit zwei Mandanten am Besprechungstisch

Dann wird es Zeit für eine Kanzlei, die Ihre Branche wirklich kennt.

Leistungen

Was wir für Ihre Podologie-
Praxis
übernehmen

  • Medizinisch und kosmetisch trennen

    Wir grenzen podologische Heilbehandlungen von kosmetischer Fußpflege und Produktverkauf ab — für Umsatzsteuer und Gewerbesteuer.

  • Buchhaltung und Kassenführung

    Bar-, Karten- und Kassenzahlungen sauber erfasst, Kassenbuch und elektronische Kasse prüfungssicher — mit monatlicher Auswertung.

  • Lohnabrechnung

    Für angestellte Podologen, Fußpflegekräfte und Minijobber: Abrechnung, Meldungen und Bescheinigungen aus einer Hand.

  • Jahresabschluss und Beratung

    Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Steuererklärungen und Beratung zu Rechtsform und Praxisstruktur — planbar über monatliche Zahlungen.

Steuerwissen

Steuern in der Podologie

Kaum eine Heilmittelpraxis bewegt sich so oft an der Grenze zwischen Heilbehandlung und Gewerbe wie die Podologie. Das sollten Sie wissen:

Hände auf einer Tastatur bei der Arbeit am Jahresabschluss

Podologie ist freiberuflich — Kosmetik nicht

Staatlich anerkannte Podologen üben in der Regel einen freien Beruf aus, der den Heilberufen des § 18 EStG ähnlich ist. Rein kosmetische Fußpflege gilt steuerlich dagegen als Gewerbe. Bieten Sie beides an, sollten die Bereiche in der Buchhaltung sauber getrennt sein.

Umsatzsteuer: Heilbehandlung oder Kosmetik?

Podologische Behandlungen mit medizinischer Indikation, etwa beim diabetischen Fußsyndrom auf Verordnung, sind umsatzsteuerfrei. Kosmetische Pediküre und der Verkauf von Pflegeprodukten und Zubehör sind grundsätzlich steuerpflichtig. Unterhalb der Kleinunternehmergrenze fällt darauf keine Umsatzsteuer an — darüber müssen Sie sie ausweisen und abführen.

Gewerbesteuer durch Abfärbung vermeiden

Führen Sie Ihre Praxis mit Partnern als GbR, können gewerbliche Umsätze aus Kosmetik und Verkauf die gesamte Praxis gewerbesteuerpflichtig machen. Bleiben diese Umsätze unter 3 % des Gesamtumsatzes und unter 24.500 Euro im Jahr, ist das nach der Rechtsprechung unschädlich. Liegen Sie darüber, lohnt sich oft eine eigene Gesellschaft für den kosmetischen Bereich.

Kassenführung ohne Risiko

Wer viele Barzahlungen annimmt, braucht eine ordnungsgemäße Kassenführung. Elektronische Kassen müssen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet und beim Finanzamt gemeldet sein. Wir prüfen Ihr Kassensystem und sorgen dafür, dass es einer Kassen-Nachschau standhält.

Ablauf

So einfach wechseln Sie zu uns

  1. Erstgespräch — kostenlos und unverbindlich. Wir schauen uns Ihre Praxis an und sagen Ihnen ehrlich, was wir für Sie tun können.

  2. Angebot — transparent und auf Ihre Praxis zugeschnitten, ohne versteckte Kosten.

  3. Wechsel — den Rest übernehmen wir. Wir kümmern uns um die Unterlagen und die Abstimmung mit Ihrem bisherigen Steuerberater.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Podologen

Zahlt eine Podologie-Praxis Gewerbesteuer?

Für die podologische Tätigkeit in der Regel nicht, denn sie ist freiberuflich. Gewerbesteuer kann aber auf kosmetische Fußpflege und Produktverkauf anfallen. In einer Gemeinschaftspraxis können solche Umsätze die gesamte Praxis gewerbesteuerpflichtig machen, wenn sie bestimmte Grenzen überschreiten. Wir prüfen Ihre Struktur und zeigen Lösungen.

Ist medizinische Fußpflege umsatzsteuerfrei?

Ja, wenn es sich um eine Heilbehandlung handelt, also eine medizinische Indikation vorliegt — typischerweise mit ärztlicher Verordnung. Kosmetische Fußpflege ohne medizinischen Grund ist dagegen umsatzsteuerpflichtig, sofern Sie nicht Kleinunternehmer sind. Eine saubere Dokumentation schützt Sie bei Rückfragen des Finanzamts.

Was gilt beim Verkauf von Pflegeprodukten?

Der Verkauf von Cremes, Polstern oder anderem Zubehör ist eine gewerbliche Tätigkeit und grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Wir richten Ihre Buchhaltung so ein, dass diese Umsätze getrennt erfasst werden. So behalten Sie die Umsatzsteuer und die Grenzen für eine gewerbliche Abfärbung im Blick.

Brauche ich eine elektronische Kasse mit TSE?

Eine Pflicht zur elektronischen Kasse gibt es nicht; eine offene Ladenkasse mit Kassenbericht ist weiterhin zulässig. Nutzen Sie aber ein elektronisches Kassensystem, muss es mit einer zertifizierten TSE ausgestattet und beim Finanzamt gemeldet sein. Wir beraten Sie, welche Lösung zu Ihrer Praxis passt.

Betreuen Sie auch Podologen, die gerade gründen?

Sehr gerne. Wir begleiten Sie von der Wahl der Rechtsform über den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bis zur ersten Lohnabrechnung. Auch bei der Übernahme einer bestehenden Praxis prüfen wir die Zahlen, bevor Sie unterschreiben.

Was kostet ein Steuerberater für eine Podologie-Praxis?

Das hängt von Größe, Mitarbeiterzahl und Belegvolumen Ihrer Praxis ab. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Angebot mit festen monatlichen Beträgen. Der Jahresabschluss läuft über eine monatliche Kontozahlung — keine große Rechnung am Jahresende, keine versteckten Posten.

Erstgespräch

Lernen wir uns kennen

Beantworten Sie uns drei kurze Fragen zu Ihrer Podologie-Praxis — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Antwort innerhalb von 24 Stunden
  • 100 % digital — in ganz Deutschland